DIE RÄUMLICH KOHÄRENTE QUELLE ( S C S ) ZAHLREICH EINNOVATIONEN BEI CABASSE.

Die Kohärenz der direkten Töne

GoutteTöne entstehen aus dem Zusammenspiel von Wellen unterschiedlicher Länge (Frequenz) und Höhe (Intensität), wie Wellen an der Wasseroberfläche. Um breite und hohe Wellen zu erzielen, indem man große Wassermengen bewegt, muss man große Steine ins Wasser werfen, für kleine, dicht aufeinander folgende Wellen, kleine, sehr leichte Steine. Auf die Atmosphäre übertragen heißt das, dass man einen Lautsprecher mit großem Durchmesser für die tiefen und einen kleinen für die hohen Töne braucht. In der Musik erzeugt man die tiefen Töne am Kontrabass mit einer dicken Saite und die hohen Töne der Geige mit einer kleinen Saite.

Um das gesamte Klangfeld mit den tiefsten bis zu den höchsten Tönen getreu wiederzugeben, müssen logischerweise mehrere Lautsprecher verwendet werden, von denen jeder für den jeweiligen Bereich bestimmt ist (hohe, mittlere und tiefe Töne). Jedoch besteht beispielsweise eine Klaviernote nicht aus einer reinen Frequenz, sondern aus der der Note eigenen fundamentalen Frequenz (Kammerton A 440 Hz für die Grundnote C, mit der ein Orchester eingestimmt wird) und einer Vielzahl anderer Frequenzen unterschiedlicher Intensität.

Die fundamentale Frequenz bestimmt die Note und die übrigen Frequenzen formen das Klangbild des Instruments. Deshalb unterscheidet man zuerst das Klavier von der Trompete und dann eine Stradivari von einer Lerngeige und einen Steinway von seinem Zwilling. Diese Note, die an einem einzigen Punkt des Raumes von einem Mikrofon aufgenommen wird, muss unverändert über eine Tonsäule an unser Ohr gelangen. Wenn bestimmte Oberschwingungen, aus denen diese Note besteht, verspätet kommen, weil sie von einem weiter entfernten Lautsprecher ausgestrahlt werden, verändert sich die Note; wenn die Oberschwingung in dem Frequenzbereich liegt, der beiden Quellen gemeinsam ist, kann sich die Intensität aufgrund der zeitlichen Verschiebung verändern. Im ersten Fall kann die Verzögerung durch die Position im Raum und durch das Filtern zumindest auf einen bestimmten Hörabstand reduziert werden. Im zweiten Fall muss der Abstand zwischen den Achsen der beiden Quellen umso geringer sein, je größer der gemeinsame Frequenzbereich ist. Bei der Zweikanalstereophonie müssen zwei Quellen gleichzeitig die gleiche Frequenzmenge einem oder mehreren Hörern zu Gehör bringen, um die Klangfarben jedes Instruments zu berücksichtigen.

Diese Homogenität der direkten Klänge wirkt sich auch auf die Qualität des Stereobildes aus, weil die räumliche Position der Instrumente durch Unterschiede der Schallpegel und die Verzögerung zwischen dem linken und dem rechten Lautsprecher bestimmt wird. Je mehr diese in der Aufzeichnung vorhandenen Unterschiede bei der Wiedergabe beibehalten werden, desto schöner und präziser wird das Klangbild
.



Die Kohärenz der direkten und reflektierten Töne

Beim Musik hören zuhause besteht das Klangfeld im Hörbereich aus nur 20 bis 30% der Töne, die direkt
aus den Lautsprechern kommen, und zu 70 bis 80 % aus Tönen, die vom Raum selbst und seiner Einrichtung reflektiert werden (direkter Ton). Die indirekten Töne spielen also für die Wiedergabequalität eine wichtige Rolle. Wenn wir in einem Raum den idealen Platz für die Lautsprecher suchen und diese entsprechend umpositionieren, verändert sich die Verteilung der direkten und der reflektierten Töne, so dass am Hörpunkt die beste spektrale Ausgewogenheit und das schönste Stereobild erzielt werden.


Die reflektierten Töne werden von den Lautsprechern hauptsächlich außerhalb ihrer Achse und um die Tonsäule herum ausgestrahlt. Je nach Frequenz verändert sich die Verteilung der in 360° von jeder Art von Wandler ausgestrahlten Schallleistung, wie es das Diagramm illustriert.

Damit diese indirekten Töne möglichst kohärent sind, muss außerhalb der Achse des Lautsprechers die gleiche Nichtverzögerung zwischen den von den einzelnen Wandlern der Tonsäule ausgestrahlten Tönen herrschen, so dass diese Töne seitlich von den Wänden oder vertikal von Boden und Decke reflektiert werden. Ebenso muss das Gleichgewicht zwischen direkten und reflektierten Tönen richtig dosiert sein, denn bei zu vielen indirekten Tönen kommt es zu einer übermäßigen Räumlichkeit mit einem unstabilen und ungenauen Bild. Bei einer übermäßigen Richtwirkung können die Klangfarben präzise, aber das Klangbild flach und ohne Substanz in der Mitte und in der Tiefe sein. Die Analogie mit den Wellen an der Wasseroberfläche endet hier, denn die Rolle des Lautsprechers besteht darin, die vom Orchester an den Hörer ausgesendete Wellenfront nachzuvollziehen, ohne die von der Wand hinter den Lautsprechern reflektierten Wellen künstlich zu verstärken.

Bei den Polkurven des beiliegenden Diagramms, das die Streuungsart der Tief-, Mittel- und Hochfrequenzen eines unserer Lautsprecher darstellt, halten die Formen die physikalischen Gesetze ein. Dass keine Störungen vorliegen, ist ein Zeichen für die beispielhafte Gleichmäßigkeit auch außerhalb der Achse, was eine optimale Kohärenz zwischen direkten und reflektierten Tönen am Hörpunkt ermöglicht. Selbst wenn sich die akustischen Merkmale des Raumes auf die Qualität der reflektierten Töne auswirken und in gewisser Weise dem Ton seine Farbe verleihen, ist es wichtig, dass der außerhalb der Achse ausgesendete Ton neutral und transparent ist. Einerseits ist es so gut wie unmöglich, eine völlige Klarheit zu erzielen, indem man Farben vermischt, und andererseits assimiliert unser Gehirn die Farben des Raumes, in dem wir uns befinden. Dank dieser Fähigkeit, die ein Mikrofon nicht besitzt, können wir die Klangfarben eines Instruments oder einer Stimme in jedem beliebigen Raum erkennen. Bei Cabasse erfolgt übrigens die Freigabe der Lautsprecher in mehreren unterschiedlichen Räumen, u. a. einem Raum mit reduziertem Hall und einem modernen Wohnzimmer mit großen Glasflächen und moderner Einrichtung, um die Kohärenz zwischen den direkten und den reflektierten Tönen bei unterschiedlicher Akustik zu prüfen.



Die Koinzidenz der Quellen für die Kohärenz der Töne

Ki SystemEin breites und tiefes Klangbild mit einer Tonquelle wiederzugeben, die aus aneinander grenzenden Lautsprechern besteht, kommt dem Versuch gleicht, ein Videobild dreidimensional auf 240° mit zwei Systemen mit drei miteinander verbundenen Bildröhren zu projizieren. Die drei Farben treffen auf einer Ebene vor dem Projektor zusammen, sind aber auf den Wänden zu sehen, sobald sich das Bild zu sehr von der Achse der drei Röhren entfernt, wobei das frontale Hauptbild selbst einen eigenen veränderlichen Widerschein hat. Dank einer einzigen punktuellen Quelle präsentiert das Projektionssystem von Kinos wie der „Géode” in Paris solche Bilder auf über 180° ohne Verzerrung von Formen und Farben. Auf die gleiche Weise respektieren die zusammentreffenden Tonquellen die Aufzeichnung, ohne Fehler aufgrund mangelnder Kohärenz zwischen direkten und reflektierten Tönen einzufügen, wie es die Vergleichsdiagramme der spektralen Ausgewogenheit eines herkömmlichen Lautsprechers und eines Lautsprechers von Cabasse am Hörpunkt illustrieren.

 






Die koaxiale Koinzidenz

Alle Lautsprecher auf die gleiche Achse bzw. einen einzigen Punkt zu bringen, damit sie einen pulsierenden Sphärenabschnitt
bilden, ohne einander zu beeinträchtigen: das ist Cabasse 1992 mit dem triaxialen Lautsprecher TC21 gelungen, der zehn Jahre später durch den TC22 ersetzt wurde. Als Wandler der Prestige- Lautsprecher der Artis - Serie hat er eine gleichmäßige Richtwirkung von 80 bis 22.000 Hz, ohne Störungen in den Deckungsbereichen zwischen den Tief -Mitteltonbzw. Mittel -und Hochtonkanälen. Er ist außerdem ein unverzichtbares Werkzeug für die Einstellung von Messprotokollen und die Prüfung der Anwendungen der Grundsätze räumlicher Koinzidenz ohne Qualitätskompromisse bezüglich der markeneigenen Merkmale. So konnte unser Labor die gesamte Reihe der koaxialen Satelliten von der großen Baltic bis zum kleinen Xo entwickeln. Diese Koaxialtechnik, die die optimale Lösung für die Einhaltung der Quellenkoinzidenzkriterien darstellt, wird demnächst in Form eines neuen Referenzlautsprechers auf den Markt kommen, den die Entwickler von Cabasse auf der Grundlage des TC22 gebaut haben.

Das Prinzip der virtuellen Koinzidenz

Loi de l'échantillonage spatialDurch das Gesetz des Spatial Sampling kann virtuell eine mit mehreren Lautsprechern auf verschiedenen Achsen zusammentreffende Quelle nachvollzogen werden, wenn der Abstand zwischen den Ausstrahlungszentren nicht größer als eine halbe Wellenlänge der Eckfrequenz zwischen den Wandlern ist. Bei einer Grenzfrequenz von 5.000 Hz, die einer Wellenlänge von 6,8 cm und einem Basslautsprecher mit 17 cm Durchmesser entspricht, wird das Kriterium der virtuellen Koinzidenz eingehalten, indem der Hochton- Lautsprecher innerhalb eines Radius von 8,5 cm des Tieftonwandlers positioniert wird. Wird die Eckfrequenz auf 2.500 Hz gesenkt, beträgt der optimale maximale Abstand zwischen den Achsen der beiden Lautsprecher 13,6 cm. Gemäß diesem Gesetz nach den Erkenntnissen von Nyquist kann dieser kritische Abstand vergrößert werden, indem die Richtwirkung der Lautsprecher in ihrem Deckungsbereich vergroßert wird. Damit kann aus dicht beieinander liegenden Quellen eine koharente Mehrkanalquelle nachvollzogen werden.

Die Systeme mit virtueller Koharenz

Aufgrund seiner Erfahrung in der Entwicklung neuer Membrane und seiner Beherrschung der SCS Kriterien mit den koaxialen Produktreihen hat Cabasse eine neue Reihe von Hochtonlautsprechern entwickelt, die den Gesetzen des Nyquist -Theorems und den Qualitatskriterien von Cabasse entsprechen. Diese Mittelhochtonlautsprecher sind mit leichten, formbestandigen Kalladex - Membranen ausgestattet, die in unseren Roboteranlagen hergestellt werden. Ihre großen Ausstrahlungsflachen ermoglichen sehr niedrige Grenzfrequenzen. Die Baugruppe aus Membran und Schalltrichter ist so konzipiert, dass die Kontrolle der Richtwirkung außerhalb der Achse optimiert und der kritische Abstand nach der Nyquist - Formel vergroßert wird, um zusammen mit unseren Basslautsprechern eine Quelle mit virtueller Koharenz zu bilden. Die Diagramme weiter unten illustrierten die Uberlegenheit unserer Mittelhochtonlautsprecher in der Entwicklung der Richtwirkung im Deckungsbereich mit dem Basslautsprecher und ihre starke Ahnlichkeit mit der Richtwirkungskurve des TC22. Damit sind die Produktreihen MT3, MT4 und Altura ausgestattet.

 



 

Vielfaltige Losungen, eine einzige akustische Signatur

Mit ihren koaxialen Anwendungen und Mittelhochtonlautsprecher machen es die SCS-Kriterien moglich, die Besonderheiten jeder
Produktreihe hervorzuheben, ohne Kompromisse in Punkto Akustik einzugehen:


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